Jettingen
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Robotik-AG

Veröffentlicht: Sonntag, 08. Februar 2015

Mädchen und Jungen der Lerngruppen 5 und 6 treffen sich jeden Mittwoch-Nachmittag zur Robotik-AG. Um einen zentralen, programmierbaren Stein herum werden Roboter gebaut.

Zu Beginn des Kurses wurde ein einfacher Fahrroboter gebaut, an dem die einzelnen großen und kleinen Motoren sowie die verschiedenen Sensoren in ihren Grundfunktionen kennengelernt wurden. Mittlerweile bauen die Lernpartner an 4 verschiedenen Robotern wie z.B. einem selbstaufrichtendem Hund oder einem Farbsortierer.

Der programmierbare Stein -  ein weiß-grauer Kasten mit sechs Tasten, einem Bildschirm sowie je 4 Eingabe- und Ausgabesteckplätzen -  ist also ein Computer, um den herum sich Motoren, Sensoren und vor allem Legosteine stecken lassen. So wie die Plastikklötzchen wird auch die Software dazu zusammengebaut – Module, die beliebig aneinander passen 

Die Programmbausteine zusammenzustellen, ist für die Schüler kein Problem. Wie das mit den sechs Tasten an dem Zentralstein geht, erklärt sich fast von selbst. Allerdings ist dann ziemlich schnell Schluss. Zu erahnen, was die einzelnen Befehle wirklich auslösen, ist alles andere als intuitiv. Die Programmsymbole sind kryptisch, die Einstellungsmöglichkeiten komplex.

Der weitere Ablauf, also Lösungen auswählen, bauen, testen und  bewerten zielt auf strukturierte Methodenkompetenz. Damit wird Lernen zum aktiven, selbstgesteuerten und kommunikativen Prozess. Durch das Entwerfen und Bauen programmierbarer Roboter unter Verwendung von Motoren, Sensoren, Zahnrädern, Rädern, Wellen und Achsen sowie weiterer technischer Bauteile unter Voraussetzung des Begreifens und Interpretierens zweidimensionaler Abbildungen, um dreidimensionale Modelle zu bauen, vertiefen sich die Schüler spielerisch in eine Welt der funktionalen Zusammenhänge.